Sonntag, 8. November 2009

Das Schaf und die Rosse

so dichteten sie, die alten Indogermanen

Avis akvàsas ka

Avis, jasmin varnà na à ast, dadarka akvams, tam, vágham garum vaghantam, bharam magham, tam, manum àku bharantam. Avis akvabhjams à vavakat: kard aghuntai mai vidanti manum akvams agantam.

Akvàsas á vavakant: krudhi avai, kard aghnutai vividvantsvas: manus patis varnam avisàms svabhjam gharmam vastram avibhjams ka varnà na asti.

Tat kukruvants avis agram à bhugat.

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schande! das ist INDOGERMANISCH und eigentlich die wurzel der deutschen sprache.

es folgt prof. Schleichers übersetzung in die moderne

das Schaf und die Rosse!
Ein Schaf, auf welchem Wolle nicht war( ein geschorenes Schaf), sah Rosse, das eine einen schweren Wagen ziehend, das andere eine große Last, einen Menschen schnell tragend. Das Schaf sprach zu den Rossen: Das Herz wird beengt in mir(es tut mir leid), sehend den Menschen die Rosse treibend.

Die Rosse sprachen: Höre Schaf, das Herz wird beengt in den gesehen-habenden (es tut uns leid, da wir wissen): der Mensch, der Herr macht die Wolle der Schafe zu einem warmen Kleide für sich und den Schafen ist nicht Wolle mehr, sie werden geschoren; es geht ihnen noch schlechter als den Rossen.

Dies gehört habend bog (entwich) das Schaf auf das Feld (es machte sich aus dem Staube).

Dies somit zur kenntnis genommen habend - teutsche sprache schwere sprache - kein wunder bei den verklemmten wurzeln - entweiche auch ich

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