Dienstag, 12. September 2017

kein schaden ohne nutzen


weil ich bekanntlich ein neugieriges ding bin 
und von allem (was ich nicht kenne) haben muss,
hab ich mir eine total unelegante, völlig unsympathische, absolut unwillkommene infektion zugelegt. **grrrr**
etwas gutes ist allerdings schon dabei, ich renn dauernd sonstwohin, mache dadurch bewegung und mein kreislauf ist dankbar. vielleicht nehm ich bei dem gerenne sogar dabei 5-7kg ab und schau dann so aus wie da oben die königin der schwerter?
wer weiß?


Montag, 11. September 2017

der geniale billy wilder, echter wiener und hollywood-legende
 dem so gustostückerln wie z.b. 
"some like it hot" oder "irma la douce" oder "1,2,3" eingefallen und brillant gelungen sind,
 hat ein elftes gebot erfunden, welches ich mir ins herz habe fallen lassen,
 und das geht so: 
- du sollst nicht langweilen-
ich kenne nämlich so manche langweilerInnen die gar nicht merken wie langweilig sie sind, weil sie sich nur in ihrem eigenen langweiligsein und ihrer eigenen wichtigkeit 
alleweil um sich selber drehen.
mein gargoyle und seine kinderlein! 
die sind einfach nur lieb und schiarch aber niemals fad



 

Sonntag, 10. September 2017

ich (links) bin wieder da






" sag mir wo die tage sind, wo sind sie geblie-hie-ben....."
mal sehen: zerscht in cornwall oben am tor die große Göttin verehrt
dann beim scheich in der toskana ( na das war vielleicht seltsam) gewesen
dann zur kur bei und in den villacher heilquellen, und im keltendorf "norea" geehrt
dann in der bretagne im finisterre die zuneigung zur bretonischen musik d.h. zum dudelsack, zum chochon, zum druidischen geheimwissen und der segelschifffahrt ent bzw wiederentdeckt
und at last but not at least in salzburg eifrig astrologisiert und tarotisiert und vieviel gelacht und vielviel g'scheit dahergeredet, ins wasser des mondsee und ins glas des prosecco geblickt.....
jaja so vergeht das jahr auch viel zu schnell.
jetzt nehme ich mir die zeit all die bücher zu lesen, die ich gestapelt auf dem tisch vor mir liegen sehe
z.b. den michael köhlmeier "geschichten von der bibel"
jean-luc bannalec "bretonisches leuchten"
tuvia tenebom "allein unter juden" (großartig - bin grad dabei!)
armin risi "machtwechsel auf der erde"

Donnerstag, 27. Juli 2017

neuestes "AHA"-erlebnis

auf ewig oder etwas kürzer bin ich dieser alten dampfnudel echt dankbar, denn
 voll des heiligen zornes meinte sie ich hätte haare auf den zähnen!
aber AHA!!! jetzt ist ganz klar wo meine einst so buschigen augenbrauen hin verschwunden sind! die sind abgewandert! nix verschwindet nirgendwohin.
einfacher stellungswechsel! veränderung! wäre ich allein nie draufgekommen! danke!
die dampfnudel nehme ich natürlich zurück! die ist eine seherin! eine weise! chapeau!

Sonntag, 23. Juli 2017

boxenstopp

 endlich! MEIN DENKMAL in Villach!
(war aber auch zeit)

die vergangenen drei wochen voll erfolgreichen g'sundheits absichten, spaß haben,menge vergnügen haben, hetz und hitze ertragen, nahe bei italienischer mode sein und "heiße" klamotten kaufen (müssen),39° im schatten braucht frau unbedingt was schickes!**doppelgrins**
zwischendrin hab ich endlich jack canfields "hühnersuppe..." gelesen und bin aus der tränenreichen rührung solange nicht rausgekommen bis meine augen zugeschwollen waren.- so schön!!!
                                                im keltendorf "frögg" NOREA  
dann den eckhart tolle und sein "jetzt" noch nicht ganz verdaut. den lese ich im winter weiter wenn mir mal fad ist, aber dieter broers " das ego im dienste...." !!!! der und das passt einfach zu mir.
ich versteh ihn und seine weisheit und je suis d'accord.
fange schön langsam an mich zu einzu-französiieren (neues wort meine kreation) weil ich ja geistig bereits in der bretagne bin. "qui sait ce qui nous attend encore!" 

 da war josi noch dabei - ich vermisse sie so sehr ... es ist für mich einfach schrecklich einsam keinen hund dabei zu haben ..... 
dauernd suche ich .........andererseits ist es natürlich wesentlich bequemer.....ach was weiß ich. ....
mein radix sagt: " sonyana du bist zu alt. basta! gib ruh!"

.  

Montag, 26. Juni 2017

"huch!" die zeit rennt und ich renn mit,  aber es lebt sich einfach zu spannend um still zu sitzen und zu schreiben. dabei schreib ich doch so gern - manchmal halt -
na jedenfalls wenn ich grad was erzählen will.
die jüngste vergangenheit in der ich rumgesaust bin (rumgesaust klingt so jugendlich und so aktiv. gut nicht?) ist geschehen - die hol ich mir nicht wieder her, obwohl jede minute davon ein genuss war.....!
jetzt hab ich lust mich der nahen zukunft zu widmen.
also zuerst gehe ich mal zur kur nach villach meiner lieblingsstadt.
dann freu ich mich wie eine schneekönigin auf die bretagne, wo ich den august zu genießen
gedenke - mit der option gleich dort bleiben zu wollen/sollen/können/dürfen.
stephanie ruft auf zum göttinnen - hexen - shabat innerhalb ihres covens im vallèe de la seiche samt mitternachtsritt bei dem ich dann allerdings wieder nur dumm rumstehe, weil ich doch
nicht reiten kann,.... aber alles andere """olala!"""
dann zähle ich die menhire in carnac und die rehe im tiefen graben um das schloss amboise, hole mir in locronan den berühmten chouchon, das getränk der götter, esse in angers herrlichen schafskäse und dort gehe ich auch zum friseur haareschneiden,

umrunde dann die presque' ile de crozon und am pointe de raz schau ich sehnsüchtig zur ile de sein rüber zu der ich allerdings nicht hinkomme, weil ich als landratte einen heidenrespekt oder einfach schiss vor dem daselbst sehr eigensinnig wild tobendenen ozean habe.
und erwarte am pointe de van den traumhaftesten sonnenuntergang. 
aber sobald ich in douarnenez bin, erzähle ich allen die es hören wollen oder auch nicht,
die wahre geschichte vom "teufel der baden ging" und die geht so:

es war einmal ein teufel der dort ankam an dieser wunderschönen bucht (übrigens die schönste bucht von ganz frankreich), also der kam und wollte unbedingt das kleine vorgelagerte inselchen die ile de tristan als ewigen wohnsitz haben. er befahl den bretonen eine brücke zu bauen, aber die sagten zum teufel "no! jamais!!!". da wurde der aber zornig und zischte: entweder ihr baut mir die brücke oder ich fresse eure seelen. 
na ja, das gefiel den galliern gar nicht. blöde situation, wenn sie die brücke zum inselchen bauen, haben sie den teufel auf ewig am hals, bauen sie nicht, haben sie keine seelen mehr und ohne seele das geht ja gar nicht.
also baten sie dir Große Göttin ihnen zu raten und zu helfen und das tat Sie sofort. Sie ließ auf der stelle ihren atem gefrieren und baute mit Ihrem eisigen hauch eine brücke übers meer.
 der teufel war begeistert und machte sich gleich auf den weg zum inselchen. natürlich, wie jede weiß kommt der teufel aus der hölle wo es heiß ist und  naturgemäß ist er selber auch heiß und besonders heiß sind seine füße und wie er da siegessicher über die brücke stolziert schmilzt unter seinen füßen das eis und er stürzt ins meer. bevor er absauft flucht er noch angeblich "meeerdeee!scheiiißeeeee!"

die stelle heißt "l'enfer de plogoff" und ist auf jeder seekarte eingezeichnet.
ja,ja,wir gallier nehmen legenden eben sehr ernst.

  guter plan? ja, guter pan! na, mal sehen was die GÖTTINNEN davon halten.
ich freu mich schon sehr auf  alles was kommt. kommts gut, ists ein geschenk. kommts nicht so gut ists eine aufgabe oder ein lernprozess.
 egal, gleichgültig, weil alles hat die gleiche gültigkeit.
   

Samstag, 10. Juni 2017

dicht - dichter - am dichtesten

sie poltern durchs haus, schleppen schläuche und apparate, bringen unruhe und spannung. es sind die männer vom gaswerk, die prüfen und testen ob alle leitungen dicht sind.
mit einem wort 'wenn der gasmann klingelt'.
bei mir klingelt s nicht - ich hab gar keine klingel - bei mir klopft s. (ich hab einen klopfer)
 "tag!" sagt der gasmann " für ihna gnä frau hob i a guate nachricht, sie brauchen ka angst ham, es passiert ihna nix. und a net guate hob i a, sie san undicht, mia miassen obdichten kummen!" ich bin nicht ganz dicht? ha, öfter mal was neues.
und sie kommen die fleißigen gasmänner mit all ihren geräten und schläuchen, zerlegen meine halbe küche und es wird gepresst, durchgedrückt was an luft oder gas zum durchpressen und durchdrücken da ist. nach etwa 7stunden sind sie fertig. alles dichter wie vorher der nette gashäuptling meint "dichter geht s nimmer- alles wäre am dichtesten.
und ich überlege so für mich, ob es nicht auch so eine maschine gibt, die gehirnwindungen und sämtliche ganglien mal durchlüftet und lücken schließt, also das oberstübchen abdichtet?
frage: wünsche ich mir sowas?
antwort: niemals!!! no way!!! oben dicht sein ist normal und langweilig.
oben nicht dicht sein ist inadäquat, albern und lustig



Mittwoch, 31. Mai 2017

von bis -----

                                                                das ist der falsche david
                     die florentiner nennen diesen wilden bronze-eber liebevoll porcellino (schweinderl)
                      und wenn man die schnauze wie verrückt reibt bringt das ungeheuer viel glück


die alte frau und das meer
                                                            viareggio ohne gäste
                                                                  home sweet home

Sonntag, 28. Mai 2017

toskanischer klatsch und tratsch

allora, wieder daheim - toskana wie immer wunderschön. die italienische sprache allein vermittelt mir lebenslust pur, das land ist in meinen augen bizarr und geheimnisvoll,

das ist  eine callistemon! schön was?
die toskanesen sind freundlich und nett zu mir, das wetter im mai bei 24° ist zum aushalten - trotzdem - je öfter ich dort bin, desto dankbarer bin ich , dass die geschichte mit dem
 "haus in der toskana" im vergangenen sommer nicht geklappt hat. ich habe da keine wurzeln und es beginnt auch nix zu wurzeln! es entsteht kein geborgenheits-gefühl

ich bin keltin, vielmehr gallierin und die toskana ist:
 1. etruskisch, 2. römisch und 3.und vor allem - katholisch!!! da ist die kirche ja sowas von präsent bis in den hintersten winkel und in die trivialsten belange der wirtschaft, der mode wie im sport oder der kunst.
die gianna nannini z.b. ist in siena zu haus, ihre familie gehört zu den top business leuten mit was weiß ich wie vielen konditor-läden. trotz des offensichtlichen einflusses ihrer eltern darf sie ihre eigene familie nicht nach siena mitnehmen. warum? na weil sie mit einer frau zusammen lebt und sich als 53jährige hat künstlich befruchten lassen. das geht ja gar nicht. das ist nicht vereinbar mit der kirche. ausgestoßen!
andererseits liebt die kirche alles was passt. den giaccomo puccini liebt sie heiß. gut der hat wunderbare sensible gefühlvolle musik geschrieben, war zu seiner zeit ein aushängeschild, populär und von der welt  bewundert  - dass der aber hinter der fassade (natürlich nur in meinen subjektiven augen) ein arsch der sonderklasse war stört die katholen nicht.
 der gute giaccomo hat sich am lago di torre ein anwesen zugelegt und im kleinen wäldchen kanonen aufstellen lassen. nicht um sich bei gefahr schützen zu können, sondern um die kanonen täglich abfeuern zu lassen, damit sie singvögelchen aufschrecken, die er dann abschießen konnte - wie beim tontaubenschießen-  nun dabei hat er natürlich nicht alle aufgescheuchten getötet, manche wurden nur verletzt und das war dann seine persönliche hetzt, denn die armen schrien vor schmerz und lockten weitere artgenossen an und die wurden dann mit dem netz gefangen und dann konnte der giaccomo den lebenden mit der kleinen machete die bäuchlein aufschlitzen um nachzusehen welch geschlecht  es hat.
aus - gleich wird mir übel.







Freitag, 19. Mai 2017

noch eine geschichte

ja, und dann mussten wir uns zum 100tausendstenmal die paris-story erzählen.
als uns das "hausfrauen dasein" zum hals heraus hing und der dazu passende frust bereits greifbar war, beschlossen wir eine veränderung, indem wir ehe, kinder und kochtopf mal kurz vergessen und uns einen wochenend städteflug - nach paris! leisten.
die begeisterung über diese geniale idee kannte keine grenzen und stephanie war sofort in ihrem element, denn dann konnte sie mir "ihr" paris zeigen, wo sie ein paar jahre lang gearbeitet hatte.
also es wurde gebucht und da stand in den unterlagen... bla bla bla..., hotel "stephane", in der rue stephane, am montmartre.
zwar unoriginell, aber stephanie meinte - nomen est omen. wir werden viel spaß haben.
am ziel angekommen, war uns sofort klar, dass dieses hotel auch und außerdem ein puff war.
aber das zimmer und die wäschen waren sauber, also was solls.
die nächsten zwei tage schleppt mich die gute, total in ihrem element, von einem magischen,  zauberplatz zum nächsten. endlich hatten auch ihre füße genug und wir verzogen uns ins hotelzimmer, füllten das bidet mit kaltem wassr und mit einem erlösenden "ahhhh" tauchten wir unsere strapazierten und bereits sehr schmerzenden füße in ein erholsames fußbad.
da öffnet sich plötzlich die tür, herein kommt die marokkanische stubenfrau, sieht uns, wackelt mit dem zeigefinger und pfaucht entrüstet: das da für waschen von frau und nicht für waschen von füß!
empört beschimpft sie uns mehrmals ehe sie abdampft. steph und ich zogen bei ihren ersten worten wie auf kommando die füße aus dem bidet und hielten schuldbewußt wie ertappte schulmädchen den atem an. "was war n das? issie wieder weg?"aber das war schon mal witzig. oder?
für den abend hatten wir einen tisch für die spätvorstellung im etablissement "madame arthur" reserviert, denn ich wollte unbedingt die berühmte travestie-show sehen.
dieses varietè befindet sich auch auf dem montmartre also nicht weit von unserem hotel entfernt und so hatten wir kein taxi gerufen und wollten die kurze strecke laufen.
 es war jetzt nach der show bereits 1h und kein mensch weit und breit auf der straße. plötzlich klemmt steph sich an meinen arm und flüstert: "pass auf, halte deine handtasche fest und fang an mit mir sehr laut und sehr deutsch zu sprechen. zwei kerle sind hinter uns!" aus den augenwinkeln sehe ich auch die zwei und wir reden überlaut irgend ein schwachsinniges zeug nur um zu demonstrieren, dass wir uns keinesfalls leicht berauben lassen. endlich als die bereits aufgekommene panik ihren höhepunkt erreicht, erreichen wir die rue stephan biegen ein und das beleuchtete hotel portal ist zum greifen nahe, da überholen uns die typen und der eine sagt, während er mir seine flach geöffneten handflächen entgegen hält: "madame du nicht hure? ich sehen. bitte dann entsüldigüng!" und die beiden ziehen prompt ab.
 steph und ich aber noch in voller panik stürzen auf die hoteltüre zu - die ist verschlossen - wir trommeln wie verrückt gegen das glasfenster - endlich wird der consierge munter und öffnet uns - wir stürzen in voller wucht ins foyèr, finden uns nicht wirklich zurecht - und stehen dann wie versteinert - bis diese nachteule vor unserer nase in die hände klatscht und "HALLO" sagt.
wir schütteln heftig den stress ab und nach eine kleinen weile sagt stephanie verwundert : du sony, die wollten gar nicht unser geld! die wollten unseren körper! wieso haben die das nicht gesagt.....?....?
ja, und das finden wir heut noch sehr witzig.

 

Mittwoch, 17. Mai 2017

im wr.wurstelprater

handy schrillt am anderen ende lacht stephanie meine bretonische lieblingfreundin wiedermal auf heimat-wien-besuch: "salut! i bins! was sagst jetzt? eh nix, alsdann mach dich fesch, ich hol dich ab, wir gehen in den prater, lassen die sau raus, uns vollrinnen und von matrosen flachlegen! d`accord?"
natürlich, wer könnte dieser verlockung widerstehen? i net.
erst gelingt es ein paar spießer zu verwirren und zu vertreiben, dann verlieren wir zeit und raum beim erzählen von unseren eigenen lachgeschichten. "erinnerst du dich...?"
ich erzähl aber eine da kannten wir einander noch nicht:
also ich war in dieser geschichte sehr jung, sehr schwanger und hatte mehr als 30kg übergewicht.
es war sonntag nachmittag, die männer beim fußball und meine ebenfalls sehr füllige geradezu schwergewichtige schwiegermutter und ich am beraten, was wir tun sollten. immerhin war es das gebot der stunde, dass wir uns, besonders ich, mich bewegen und viel gehen sollten.


schwimu schlug vor durch die nahen praterauen zu spazieren und da dachte ich plötzlich an meinen großvater, der war in seinen jungen jahren ein recht berühmter 'music-clown' hat mehrere instrumente gespielt, gesungen, getanzt und spaß gemacht, war mehr auf tournee durch europa, als bei der familie. hat meiner großmutter 4 kinder gemacht und ist dann als sogenannter comedy-star abgehauen.
 dann kam der krieg und dann kam das alter und  dann kam das ende!
ich hab damals gehört, dass er jetzt durch wurstelprater schaubuden und minivarietees tingelt,
 und/oder als hof oder bänkelsänger durch hinterhöfe zieht und ihm ein paar groschen für seine darbietungen aus den fenstern zugeworfen werden .
an diesem besagten sonntag wollte ich ihn kennen lernen.
schwimu und ich hakten einander unter und wir watschelten so im entengang in den wurstelprater. zwei tonnen - unterkleine und überbreite massefrauen.
niemand kannte ihn und wir wollten schon aufgeben, da tönt es aus einer ziemlich finsteren schmierige schaubude: " he ihr zwei, wartets ein bissel!" schon dachten wir, das hat was mit dem großvater zu tun, da brüllt der budenheini " guat ihr könnts bleiben, ihr seids engagiert!"
wieder daheim konnte ich erst so richtig lachen - lach mal im stehen mit einem 30kg baby im bauch!
wir zerkugelten uns bis alles weh tat. wir hatten zwar keinen großvater, aber einen job im kuriositäten- kabinett zwischen "der dame ohne unterleib", dem "feuerschlucker",
dem "stelzengeher", dem "schlangen- und dem affenmann"
 - als was uns dieser liliom engagieren wollte blieb ein geheimnis......




Montag, 15. Mai 2017

sachen gibts!

es gibt so sachen die glaub ich erst wenn ich sie seh. und dann auch nicht so wirklich  wirklich.
beispiel: wachsen ziegen auf bäumen?


 oder gibts einen busch auf dem nur eingesponene und nicht eingesponnene würmer leben?

 erst dacht ich, ich nehme mir von dem gespinst was mit nach haus - ich hab so einen seltsamen geschmack, na und? - dann beim näher hinschauen hab ichs gelassen.
                                    sieht doch hübsch mystisch aus .... wenn sich nix bewegt


Sonntag, 14. Mai 2017

brainstorming

wenn ich bissel marod bin, versammle ich zum wiederlesen geeignete bücher rund um mich.
gut, sowas mache ich sonst auch, aber beim marodsein macht es halt mehr spass.
 und da liegt jetzt direkt vor mir der dieter broers. na nicht himself, sondern in gut verständlichen  sätzen präsentierte gesetze des bewusstseins. "gedanken erschaffen realität"
wow! da hört ab sofort der spass auf! wie schafft frau es immer wieder dieses gesetz auszutricksen und sich in situationen zu manövrieren, die absolut unnötig, unerwünscht, albern und auf jedenfall  destruktiv etc - und manchmal sogar gefährlich sind?
wie schaffe ich persönlich es doch immer wieder mir eine alberne situation oder krankheit an den hals zu wünschen, wo ich doch z.b. kranksein sowieso nicht leiden kann?
mal überlegen: kann sein, dass mein körper findet, dass er genug gifte angesammelt hätte und
sich eine möglichkeit verschafft, selbige loszuwerden? klingt ganz gut!
oder es könnte sein, dass sich der denkapparat selber zum herrscher über mich alsaganza erklärt hat. wie heißt es doch so treffend?  "das denken ist ein guter diener aber ein schlechter herr!" kaum passe ich net auf, schon überrumpelt mich dieses ding.
oder es ist sowieso alles kismet, vorbestimmung "da kann man nix machen"? blödsinn!
oder aber hinter allem steckt ein tiefer sinn, >*die göttin*< den ich leider noch nicht verstehe!
 jawoll das isses!!!

mein passendes mantra:
"liebste Göttin"
ich nehme  heiterkeit um dinge zu akzeptieren, die ich nicht verändern kann.
ich nehme mut um dinge zu verändern, die ich verändern kann.
ich nehme weisheit um eins vom andern zu unterscheiden. 

Freitag, 12. Mai 2017

hommage ans kopftuch

ich bin bekennende kopftüchlerin!
ich liebe meine tücher. immerhin besitze ich etwa 1-2hundert davon - das läppert sich in 1-2hundert jahr. ich trage tuch mal so rum mal anders rum, mal um mich zu schmücken, mal um mein oberstübchen vor wind und wetter zu bewahren, mal ums kronenchakra vor bösen geistern zu schützen, oder einfach mal um was unordentliches zu verbergen. egal, ist meine sache und ich bin keineswegs bereit
 mir von wem auch immer mein kopftuch 
                       verpolitisieren und somit der lächerlichkeit preisgeben zu lassen.
                                                          so?
oder so?
                                               oder vielleicht so?
wenn wir frauen meinen wir müssten oder wollten unsere spiritualität oder zugehörigkeit oder unsere schönheit sichtbar und körperlich mithilfe eines tuches zum ausdruck zu bringen, so sollten wir tun was wir meinen tun oder zeigen zu müssen/wollen. das ist unsere persönliche entscheidung. und kein wie immer eingefärbter und selbst ernannter macho-ignoranten-fuzzi hat mitzureden.
 basta. ............so ein g'schiss mit dem tiachl!
 

Dienstag, 9. Mai 2017

der Mai

klar, weiß ich doch!
 der mai soll gefeiert werden. dazu ist er ja da und es gibt maimäßig jede menge gelegenheiten und anlässe um zu feiern .
 da wären doch z.b.: die walpurgisnacht, der muttertag, der japanische nationalfeiertag, der europatag, der internationale hebammentag, der tag der "handy-hygiene" der anti diäten-tag, der weltrotkreuztag, der internationale tag des cocktails, der tag gegen den schlaganfall, der tag des parks, der welttag für schildkröten, der tag "ich liebe meinen zahnarzt"....u.s.w.....
na bitte, jede menge gelegenheit um zu feiern und dankbar zu sein.
frage: warum mache ich da nicht mit sondern lege mich mir grippe ins bett?
 warum hau ich nicht auch auf den putz, sondern huste mir die seele aus sämtlichen chakren?
und warum bin ich so gar nicht dankbar?

Mittwoch, 3. Mai 2017

cornwall - glastonbury - AVALON


wenn eine eine reise tut dann kann sie was erzählen
drum nahm ich meinen stock und hut 
und tat das reisen wählen.
ich hab nix zu erzählen - nur - "es war sehr schön"




                                                 

 
                                                 STOURHEAD GARDEN
                                                     
                                                    
                                                      

          

Samstag, 22. April 2017