Dienstag, 6. August 2013

dienstagsfluch

dienstag ist marstag.  mars ist der gott des kriegs. ich bin auf kriegsfuß,
aber weil ich bei der hitze nicht wirklich gegen alle meine zielobjekte krieg führen kann - rein aus selbsterhaltungstrieb stress vermeide, - verfluche ich sie halt mal heftig.
" ich wünsche allen hundehaltern, die die häufchen ihrer lieblinge nicht wegräumen, dass sie selber täglich mindestens 3x in richtig große hundehaufen treten mögen, es nicht sofort bemerken mögen und so stinkend und besudelt in ihr auto oder besser noch in ihr heim steigen mögen.so sei es."

Montag, 5. August 2013

montagswitzchen

meine wie soll ich sagen >beinah-nachbarin< kauft ein neues auto und nervt mich seit tagen mit neuigkeiten wie und was sie dem verkäufer so alles an rabatten und extras entlockt und ich vermute wenn die sich nicht bald entschließt zuzuschlagen zahlt der noch was dafür damit sie die karre endlich nimmt *giggle*
mir fällt da glücklicherweise ein witz ein, den ich irgendwann mal von luisa francia gehört oder gelesen hab.
ein mann kauft sich einen ferrari und will unbedingt bar bezahlen. er merkt, dass ihm jetzt € 2.- cash fehlen. shit! er stürzt aus dem autohaus auf die straße und hält die erstbeste frau auf. " tag, würden sie mir bitte  € 2.- geben, ich kauf mir da drin grad einen ferrari!" die frau sagt: "klar, da haben sie € 4.- und bringen sie mir einen mit!"

Donnerstag, 1. August 2013

carpe diem

natürlich verstehe ich null was die dramatischen pilgerer-ereignisse für andere bedeuten könnten, aber ich stelle dadurch einige fragen an mich selber - und solche fragen sind erfahrungsgemäß unangenehm und gefährden stets meine >so bin ich eben< selbstsicherheit.
die überzeugung, dass pilgern, z.b. nach campostella oder lourdes oder maria zell, oder was weiß ich wohin, jedenfalls nix für mich wären, denn pilgern gehen nur ganz bestimmte leute zu denen ich ganz sicher nicht gehöre und auch nicht gehören will usw.- beginnt zu wanken.
plötzlich kam nämlich die erleuchtung inform von erinnerungen über mich, wo in all den jahren ich überall schon hingepilgert bin.
angefangen von sogenannten nativen und heidnischen kult u.kraftplätzen rund um den globus, oder zu >world heritage< dingern, bis hin zum sommerschlussverkauf.
und was hat mir diese ganze herumpilgerei letztendlich eingebracht? gut, ich hab meine erinnerungen, hab ein wenig über den sogenannten "suppentellerrand" geschaut und ein stück von der welt gesehen.
 prima? toll? ja, schon, aber wo ist die essenz? ich hab dabei nichts von mir, meiner wahrheit, meinem wesen und meiner ewigen seelenkraft kennen gelernt.
mit meinem körper bin ich von A nach B gepilgert und mir selber dabei kein stück näher gekommen.
ich fühle die gefahr von einem rasenden zug überrollt zu werden, der mir keine zeit mehr lassen will in mein inneres zu pilgern, es zu erforschen um ganz zu sein.
oisdann gnä frau, "carpe diem!" wie die wienerin zu sagen pflrgt...

 
 

 .

Dienstag, 30. Juli 2013

zufall? schicksal?

wer erklärt mir den unterschied.
in der nähe eines weltberühmten kath. pilger-ortes rast ein zug in den tod für viele menschen. ein paar tage später stürzt ein mit kath. pilgern voll besetzter bus mit ebenfalls erhöhter geschwindigkeit über eine autobahnbrücke ins verderben.
zufällig? schicksalhaft? waren die rasanten zug/busführer erfüllungsgehilfen einer übergeordneten macht? c.g.jung würde "koinzedenz!", rupert sheldrake vielleicht "morphogenetisches feld!" sagen. ich persönlich bin eher dafür, engel, geister, ahnen oder eventuell werdandi der schicksalsgöttin die verantwortung zuzuschieben.
und ich denke sehr intensiv nach - (natürlich m e d i t i e r e  ich!) - über diese beiden ereignisse, denn ich weigere mich sie ohne spirituelle verbindung und gemeinsamen sinn hinzunehmen.

Sonntag, 28. Juli 2013

in allen gesichtern

> in allen gesichtern 
ist das gesicht der gesichter
als rätsel verborgen<
(nikolaus v.kues)

es heißt : älter werden ist nix für feiglinge! ich aber setz noch eins drauf und sage: es ist eigentlich auch nix für couchpotatoes wie mich.
wenn ich früher bedacht hätte wie mühsam es ist altersschlau oder gar weise zu werden hätte ich mit dem dahinaltern vielleicht gar nicht erst begonnen.*grins*
 leider fliegt einer die weisheit nicht mit dem westwind zu, sondern die will erobert werden.
der gute alte gurdjieff hat seinen schülern zumindest die wahl gelassen:" was willst du?" hat er gefragt "willst du ein ruhiges bequemes leben haben, oder willst du an dir arbeiten? wenn du ein ruhiges leben haben willst, dann solltest du niemals dein repertoire aufgeben. in deinen gewohnten rollen fühlst du dich bequem und friedlich. willst du jedoch an dir arbeiten, dann musst du deinen frieden zerstören. beides zusammen geht nicht!"
so, jetzt hab ich den salat - konsequenterweise muss ich jetzt nolens volens - an mir a r b e i t e n.
um diese berühmten "acht tore zur weisheit" zu meistern, ist es jetzt, angelangt beim "tor der weißen pfähle" meine aufgabe, sozusagen die essenz dessen bloßzulegen oder zu erwecken, wer ich wirklich bin - mich halt der masken und abgespielten rollen etc zu entledigen. nein besser gesagt nicht zu entledigen, sondern sie zu  i n t e g r i e r e n, was absolut schwierig und äußerst unangenehm ist.
 es amüsiert mich überhaupt nicht mein wahres gesicht hinter den familiär und kulturell konditionierten masken zu erkennen. (mein blick in den spiegel mit der frage: "wer bin denn du?")
durch dieses tor zu gehen bedeutet entblößung und zerstörung des "scheinfriedens" grrrrr......es macht aber auch andrerseits beweglich und neugierig. worauf neugierig? na, auf mich natürlich!
angeblich fangen auch bei diesem tor angelangt, arroganz und selbstzweifel an zu verschwinden - pah, eh nicht schad drum.... na, mal sehen.
hui-neng, ein buddhistischer weiser des achten jhdts hat seine schüler damit konfrontiert: "zeige mir das gesicht, das du hattest, bevor sogar deine eltern geboren wurden."


Donnerstag, 25. Juli 2013

in der einfalt liegt die vielfalt

"zufällig" laufen wir uns über den weg. uraltfreundin irene und ich. erstaunlich wie langlebig, vielleicht sogar unsterblich, uralte beste-freundin-gefühle oder pubertäre rivalitäts-anwandlungen oder ehemalige zickenkriegs erinnerungen sein können.
"ja servus! lange nicht gesehen! guat schaust aus! was machst n immer?" usw... umarmung, bussi, bussi.
nach dem ersten üblichen bla,bla, fällt mir auf, dass die in ihrem gesicht gar keine falten mehr hat!
 als wir einander das letzte mal getroffen haben - so vor ein paar jahren - hatte die doch jedenfalls einen ziemlich faltenreichen oberlippenbereich! nix mehr da! ha, die lag unterm messer! in mir kichert es hämisch und aus meinem mund kommen so scheinheilige sätze wie : du siehst ja toll aus, erfolgreich geliftet, was? hat s weh getan?
irene schüttelt den kopf. nö! keine op! ganz sicher nicht!" na gut, ich muss ihr glauben, denn ich kenne mich in der beauty- anti age - szene nicht so aus. irene behauptet, dass sie eine spezielle technik anwendet, mit der sie all ihre falten rund um den mund e n t f a l t e n konnte. als gute freundin hat sie mir verraten wie die technik geht und die ist so simpel, dass ich mir fast sicher bin, dass sie funktioniert.
täglich etwa 10-20 min. die lippen vibrieren lassen. ich brauche nur brrrrrrr...zu machen, so etwa wie man einen laufenden motor imitiert und durch diese vibrationen stärkt und glättet sich halt alles.
 ich versuche das selbstverständlich, immerhin hab ichs bitter nötig, bin ja ganz und gar nicht einfältig, bin ,ahem, vielfältig und von irene hab ich mich dann sehr herzlich verabschiedet und hoffe innig auf ein wiedersehen... echt.... ehrlich.

Dienstag, 23. Juli 2013

lächelnde abenteuerlust

ich kann sagen, so ohne auto, mit bus und u bahn unterwegs zu sein, beginnt langsam spaß zu machen.
normalerweise war ich ehrlich gestanden ziemlich ferngesteuert unterwegs. will sagen, so allein im auto sehe ich freundliche gesichter bin ich auch freundlich, stinkt mich einer an stinke ich zurück.
einfach, bequem aber geistlos langweilig.
bei dieser selbst-erkenntniss ist mir aber unangenehm aufgefallen, dass ich mich dadurch ja manipulieren lasse, wenn ich dauernd so bin wie die anderen - ganz wurscht wer - es mir vorgeben.
 nix da, das lässt sich ändern!
und schon bin ich mitten in einem abenteuer. wo da das abenteuer ist? na, ganz einfach, ich sitze gemütlich in bus oder bahn und lächle die leute an. na ja, manchmal grinse ich, aber meistens gelingt mir echte freundlichkeit und die kommt auch - meistens jedenfalls - zurück.
 kommt sie aber nicht und so ein/e armleuchte bleibt bei ihrem/seinem zwider-gsicht,schalte ich auf stur und beginne zu kichern, solang jedenfalls bis der/die entweder auch netterer wird, oder aussteigt.
natürlich hilft mir bei dieser aktion die josefine indem sie auf meinem schoß sitzt, die fahrgäste beobachtet und süß dreinschaut, aber egal wie und was, hauptsache ich lerne heitere und wünschenswerte veränderungen herbeizuführen.
mich amüsiert es auch, wenn ich den gesichtern ablesen kann, was die jetzt über mich, die grinseoma mit hund denken. spannend. manche sind pikiert und denken misstrauisch : gott was will die von mir! manche vermuten arrogant ich hätte sie nicht alle oder wäre wo entlaufen......**giggle**
that s magic and magic works.