Montag, 24. Oktober 2011

von der drachenfrau

lotte ingrisch, die waldviertler drachenfrau reitet auf dem wind und auf den adern des chi über die ley-oder energielinien, oder songlines oder drachenlinien und sie erforscht die auswirkungen dieser kraft.
chi oder prana, das ist, eh schon wissen, die energie des lebens, die wie ein unterirdischer strom  durch die erde fließt.
und dass das chi keine geraden linien mag, weil das begradigte unnatürlich ist und unheil bringt -  siehe autobahnen - verkündet die drachin. das chi mag nämlich kurven und das umständliche! feng-shui - fließend wie wind und wasser!
 jedenfalls, um den besten chi-einfluss zu erwischen muß frau am richtigen ort sein, in genau die richtige richtung schauen, während sie das richtige tut.  auf den einklang mit dem universum kommt's an, sagt sie auch, die weise frau.
alles klar!...... nur jetzt überkommt mich die schaurige versuchung, mir auch das sha, das gegenteil von chi, die antithese ins bewußtsein zu rufen. sha bedeutet giftige dämpfe, giftiger wind, gerade linien, schnelligkeit, schärfe.
alles das bringt unheil und pure katastrophen!
aber in dieser welt lebe ich! großstadt, technik, industrie. ich lebe im sha! und nehme zur kenntnis, dass wir menschen uns soweit erniedrigt haben, in städten ohne luft, wasser und sterne zu leben. so haben wir uns unsere welt geschaffen - jetzt hamma den salat - recht geschieht uns.

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